Atomtransporte durch Hamburg stoppen!

2016.09.22 Uranerzkonzentrat am Hafenbahnhof Hamburg-Süd

22.9.16: Urantransport aus HH unterwegs

24.09.16 Bahnhof Nittel (20 km von Trier) durchfahrt um 6.36 Uhr in Richtung Perl (Grenze): Rote DB-Lok, 3 Uranerz-Kontainer ( 2x Rot, 1x Braun), dichter Nebel und schlechte Lichtverhältnisse.

24.09.16 Köln (Güterbahnhof)  Abfahrt 4:42 Uhr: Rote DB Lok 185 er, 3 Atom-Container,
dann einige Kesselwagen (mit obere UN Nummern: 33, x88, 88).

23.09.16 Hagen Vorhalle, Abfahrt 17:45Uhr: Rote DB lok, 3 Urancontainer (rotbraun,rot,rot), 1 Flachwagen mit Metall, 2 Haubenwagen, 3 Flachwagen, 1 Haubenwagen, 1 Planenwagen
(grün), 1 Planenwagen(cargo), 1 Haubenwagen, 1 Kesselwagen(weiß VTG),
6 Schüttgutwagen.

23.09.2016 um 00:59 Uhr: Durchfahrt durch Buchholz

23.09.2016 um 00:35 Uhr: Abfahrt aus dem Güterbahnhof Maschen

19:40 Uhr Sichtung im Rangierbahnhof Maschen https://twitter.com/urantransport/status/779012359046238208 zuerst die Urancontainer, dann Haubenwagen, dann Kesselwagen u.a. “Max Bögl” beschriftet.

Urantransport am 22.9.2016 in Maschen - Quelle: T. Christensen
Urantransport am 22.9.2016 in Maschen – Quelle: T. Christensen

Um 17:20 Uhr am Do. 22.09.2016 startete der Atomzug vom Hafenbahnhof Hamburg Süd in Richtung Wilhelmsburg und Maschen. https://youtu.be/YR8LH_0RHfw

3 Container mit Uranerzkonzentrat (UN Nummer 2912) auf einem Waggon stehend um 16:40 Uhr direkt hinter der Lock gesichtet:

2 x rot mit Aufschrift CAI (Container Nummer: CAIU 376124; CAIU 368053)
1 x braun mit Aufschrift TRITON (Container Nummer: CAIUTRHU 333232)

2016.09.22 Uranerzkonzentrat am Hafenbahnhof Hamburg-Süd
2016.09.22 Uranerzkonzentrat am Hafenbahnhof Hamburg-Süd

Die rote DB Lock mit der Nr. 151 129-4 war vorgehängt und hatte den Stomabnehmer vorne und die Lichter an.

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2016 uranzug kletteraktion buchholz

Lesung gegen Atomtransporte in Buchholz

Ort: Stadtbücherei, Kirchenstraße 6, 21244 Buchholz
Zeit: Mittwoch, 21. September 2016, 19:30
Eintritt: frei

n der Nacht vom 6. auf dem 7. April 2016 demonstrierte ein Dutzend Aktivist*innen von ROBIN WOOD und anderen Antiatomgruppen an einer Bahnbrücke in Buchholz i.d.N. gegen die Durchfahrt eines Urantrantransportes (Uranerzkonzentrat) vom Hamburger Hafen zur Uranfabrik in Narbonne (Süd-Frankreich). Zwei Kletter*innen seilten sich mit einem Banner „Don’t nuke the climate“ von der Brücke ab. Die Aktion dauerte ca. 4 Stunden an und fand im Rahmen von „Aktionstagen gegen Atomtransporte“ statt. Mit ihrer Protestaktion wollten die Aktivist*innen auf die zahlreichen Atomtransporte durch die Gegend aufmerksam machen. „Wir setzen am Anfang der Atomspirale an. Wir wollen Atommüll verhindern bevor er entsteht. Von Atomausstieg kann nicht die Rede sein, wenn weiterhin durchnittlich alle 2 Tage ein Atomtransport durch Hamburg fährt!“ erklärte eine Beteiligte ihre Beweggründe.

Die Aktivist*innen wollen nun in Kontakt mit der Bevölkerung treten um diese weiter über Atomtransporte zu informieren. Sie werden auf einem Infostand auf der „Biooase“ auf dem Buchholzer Stattfest am 17. und 18. September 2016 die Menschen informieren. ROBIN WOOD bietet darüber hinaus am 18.9. Einblicke ins Aktionsklettern an. Am 21. September findet dann in der Stadtbücherei eine Lesung zum Thema Atomtransporte statt. An der Aktion in Buchholz beteiligte Menschen werden ihre Beweggründe darlegen. Anschließend ließt ROBIN WOOD Aktivistin Cécile Lecomte aus ihrem Buch „Kommen Sie da runter – Kurzgeschichten und Texte aus dem politischen Alltag einer Kletterkünstlerin“. Weiterlesen

Atomtransport aus Namibia der Firma MACS.

C. Steinweg betreibt erneut ein atomares Zwischenlager im Hafen

Die Beobachtungen von Aufmerksamen Atomkraftgegner*innen haben zu einer Anfrage an den Hamburger Senat geführt – und es stellt sich heraus, dass sie zutreffend waren! Im Hafen bei C. Steinweg am Süd-West-Terminal gelöschte Urancontainer vom MACS Schiff Golden Karoo wurden nicht sofort abtransportiert, sondern wegen Streiks und Unwetter in Frankreich erstmals für einen Monat zwischengelagert. Dies kommt nicht zum ersten mal vor.  2014 wurde Uran bereits über 1 Monat bei C.Steinweg zwischengelagert und der Hamburger Senat lügte dazu. Ein MACS Schiff, dieses mal die Bright Sky, kommt am Donnerstag 8.9.  erneut nach Hamburg. Ob das Schiff wieder Uran an Bord hat? Ob das Uran erneut einfach mal zwischengelagert wird?

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Schiffsbrand am Burchardkai 01.09.2016

Beitrag von der Gruppe SAND

Nach dem Schiffsbrand des Atomfrachters “Atlantic Cartier” der ACL zum 1. Mai 2013 gab es nun erneut am 01.09.16 zu einen schweren Brand auf einem Schiff im Hamburger Hafen der “CCNI Arauco”. Jedes mal an Anlegeorten von der HHLA betrieben.

Dieses mal war der Atomumschlagshafen Burchardkai der Ereignisort: CTB = Container-Terminal Burchardkai, Betreiber HHLA, Waltershofer Damm (nahe A7 Elbtunnel, gegenüber Ovelgönne). 2013 Atomumschlaghafen Unikai: (O’Swaldkai), Betreiber HHLA, Dessauer Strasse (gegenüber HH-Cruise Center, Hafencity)

Der Burchardkai ist sehr bekannt für den Umschlag von Atomtransporten:
atom-transporte/burchardkai Zuletzt uns bekannt geworden war der Transport von Uran-Pellets zur Brennelemente Fabrik in Lingen am 20.07.16 mit der “Mikhail Lomonosov” der Reederei “Northern Shipping Company (NSC)”. Weiterlesen

Uranzug wird in HH-Süd rangiert

4.8.16 – Uranzug mit 18 Containern verlässt HH

Beobachter*innen zur Folge hat ein mit 18 Containern Uranerzkonzentrat beladener Zug am 4. August 2016 gegen 18:45 Uhr den Güterbahnhof Hamburg Süd verlassen. Das Uran stammt aus Namibia und war am 3. August mit dem Schiff der Reederei MACS „Green Mountain“ nach Hamburg gekommen. Das Uran wurde am Süd-West-Terminal von der Firma C. Steinweg umgeschlagen. Die Weiterfahrt zur AREVA Uranfabrik in Narbonne Malvési führt über Maschen, Osnabrück, Münster, Hagen, Köln, Bonn und dann weiter nach Frankreich.

2016_August_Uranzug_hh-sued1Bildergalerie

Video

weiterer Bericht auf SAND

Logo-bunt

Atomtransporte HH: Drucksache 21/4565 – Auswertung

Übernommen von SAND

Hamburg: Atomtransporte durch Hamburg – Drucksache 21/4565 – Auswertung der Anlagen 1 und 2

=> Zwischenzeitlich ist eine Auswertung der Angaben des Hamburger Senats in der Drucksache 21/4565 “Atomtransporte durch Hamburg” (XXIII) in der Anlage 1 (2016.06.21_SAND_HH_Drs21-4565_Atomtransporte durch Hamburg-XXIII_Anlage1 (Auswertung) “Genehmigungspflichtige Kernbrennstoff-Transporte Hamburg 20.02.2016 – 24.05.2016”) und der Anlage 2 (2016.06.21_SAND_HH_Drs21-4565_Atomtransporte durch Hamburg-XXIII_Anlage2_(Auswertung) “Transporte sonstiger radioaktiver Stoffe vom 20. Februar 2016 bis zum 24. Mai 2016”) zu den Atomtransporten über den Hafen von Hamburg erfolgt.

Plakatwand der roten Flora in Hamburg im Juni 2016Der Senat muß in seiner Antwort Fehler eingestehen, das er nicht Informiert wurde…
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atlanticCartierTranspi2014DirkSeifert

ACL stellt ‘Atlantic Sea’ nach deutlicher Verspätung in Dienst

Übernommen von SAND

Das RoRo/Containerschiff ‘Atlantic Sea’ der Reederei ACL ist am 30.06.16 in Dienst gestellt worden. Am 10.08.16 wird es nun in Hamburg erwartet.

Nach und nach sollen die alten söranfälligen ACL Schiffe nach der Bauart der “Atlantic Cartier” die am 1.5.13 in Hamburg in Brand geriet ersetzt werden (Schadensbericht des Brandes). 2014.05_SAND_HH_Atlantic CartierErsetzt wurden bisher die Atomfrachtschiffe ‘Atlantic Companion’ sowie die ‘Atlantic Compass’. Nun soll vorraussichtlich die ‘Atlantic Concert’ durch die ‘Atlantic Sea’ ersetzt werden. Eigentlich sollten alle alten Schiffe schon 2015 ersetzt werden, hoffen wir das die nicht zwüschenzeitlich auseinanderbrechen und von den Schweißern noch so lange zusammengehalten werden können. Weiterlesen

2016.Juni_HH_SAND_Flora

Uranerzkonzentrat am 07.07.16 von Hafenbahnhof Hamburg-Süd

Zug mit Uranerzkonzentrat aus Namibia rollt am 07.07.16 gegen 17:45 Uhr von Hafenbahnhof Hamburg-Süd Richtung Maschen

Am 07.07.16 befand sich im Zeitraum zwischen mindestens 16 und 17:40 Uhr (MESZ) im Hamburger Hafen auf dem Hafenbahnhof Hamburg-Süd (Güterbahnhof Hamburg-Süd) ein u.a. mit radioaktiver Fracht (6 x 20-Fuß Container mit Uranerzkonzentrat, Yellow Cake) beladener Güterzug mit bereits vorgespannter roter Elektrolok (Lok-Nummer: 145 016-2) der DB.

Plakatwand der roten Flora in Hamburg im Juni 2016
Plakatwand der roten Flora in Hamburg im Juni 2016

Am 07.07.16 gegen 17:45 Uhr (MESZ) verließ der Güterzug mit dem Uranerzkonzentrat (Yellow Cake) den Hafenbahnhof Hamburg-Süd (Güterbahnhof Hamburg-Süd), von der roten Elektrolok gezogen, in Richtung Hamburg-Wilhelmsburg, Hamburg-Harburg und dem Rangierbahnhof in Maschen, im Süden von Hamburg. – Bei der Abfahrt fuhr die E-Lok mit den Güterwagen mit dem hinten angehobenen Einholmstromabnehmer aus dem Hafenbahnhof Hamburg-Süd.

Das Uranerzkonzentrat (Yellow Cake) wird auf dem Schienenweg wahrscheinlich über Maschen, Buchholz/Nordheide, Bremen, Münster, Köln, Voippy, Dijon, Valence, Montpellier und Narbonne zur AREVA Uranfabrik von Narbonne Malvési in Südfrankreich transportiert, um daraus Urantetrafluorid (UF4) und anschließend Uranhexafluorid (UF6) herzustellen.

Am 8.7.16 fuhr der Zug um 0:20 Uhr durch Buchholz/Nordheide.
Nach der Lock kamen erst Holz, danach die Uranerzcontainer (CATU), weiter mit weißen Kesselwagen mit gelbem Streifen, VTG Kesselwagen, sowie metallisch Aluminium glänzende Wagen mit der Aufschrift „TRANSWAGGON“ Weiterlesen

2016.06.28_Buchholz_08-18h_7

Uranzug mit UF6 von HH nach Gronau

Beobachter*innen zur Folge fuhr am 28.6.2016 gegen 08.18 Uhr ein mit 24 Uranhexafluorid (UF6) beladener Zug durch Buchholz i.d.N. durch. Der Zug hielt kurz in Buchholz aus Maschen kommend an.  Seine Ankunft wurde am späteren Nachmittag um 15:45 Uhr  in Gronau beobachtet.

Die 24 UF6 Container kamen mit der „Quebec Express (Reederei:
Hapag-Lloyd / Anlegeplatz: CTA) oder der „Atlantic Concert“ (Reederei: ACL / Anlegeplatz: Unikai). Beide Schiffe sind als Atomschiff, die immer wieder UF6 nach HH, befördern bekannt.

Das UF6 wird in der Urananreicherungsanlage  (UAA) Gronau angereichert. Daraus werden anschließend Brennelemente für AKW in aller Welt gefertigt.  UF6 ist hoch giftig und wird in Kontakt mit Wasser und Luft (z.B. bei einem Unfall) zu hochgefährlicher Flusssäure. Die Transporte fahren durch dicht besiedelte Wohngebiete, ohne dass die Öffentlichkeit darüber informiert wird. Im Falle eines Unfalls gibt es keine Katastrophenschutzpläne – Katastrophen dieser Art sind so oder so nicht beherrschbar – darum die Forderung nach einem sofortigen Stopp dieser Transporte und einer Schließung aller Atomanlagen!

Der unbefristete Weiterbetrieb dieser Anlage zeigt, dass  von Atomausstieg keine Rede sein kann.  Die Schließung der Anlage wurde seitens der Politik immer wieder versprochen. Sie steht im Koalitionsvertrag der NRW Landesregierung, bei der jüngsten Umweltministerkonferenz wurde sie auch gefordert. Praktisch wurde jedoch nichts, überhaupt gar nichts dafür unternommen, die Anlage und die Versorgungstransporte laufen munter weiter.

Atomausstieg muss man selber machen!

was

Zug mit Uranerzkonzentrat am 23.6.16

Hamburg: Zug mit Uranerzkonzentrat aus Namibia rollt am 23.06.16 gegen 17:44 Uhr von Hafenbahnhof Hamburg-Süd Richtung Maschen

Am 23.06.16 befand sich im Zeitraum zwischen mindestens 16:20 Uhr (MESZ) und 17:40 Uhr (MESZ) im Hamburger Hafen auf dem Hafenbahnhof Hamburg-Süd (Güterbahnhof Hamburg-Süd) ein u.a. mit radioaktiver Fracht (6 x 20-Fuß Container mit Uranerzkonzentrat, Yellow Cake) beladener Güterzug mit bereits vorgespannter roter Elektrolok (Lok-Nummer: 189 019-3) der DB.

Am 24.06.16 fuhren die Urancontainer um 0:20 Uhr durch Buchholz.
Sie befanden sich direkt hinter der Lock, danach befanden sich Kesseslwagen von “Max Bögl” sowie weitere Kesselwagen. Insgesamt ein nicht so langer Zug.

Der Uranzug wurde anschließend am 25.6. in Köln Gremberg um 5:30 Uhr und  in Nittel – zwischen Trier und Perl – um 9:56 beobachtet und fotografiert .

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