Atomtransporte durch Hamburg stoppen!

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Proteste gegen Urantransporte

Der Hamburger Auftakt fand am 13.9. in Wilhelmsburg statt:

Kurzbericht und Fotos auf der SAND Seite

Bericht von Robin Wood

In Kiel wurde das aus St. Petersburg kommende Schiff die „Mikhail Dudin“ mit einem Transparent „begleitet“. Ladung wurde nicht an Deck gesichtet.

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Dieses Schiff hat dann den Alarm für den Tag X auslöst.

Im sarländischen Perl gab es bereits am 12.9. eine Demonstration von deutsch/französischen Aktivist*innen.

Presseberichte u.a. hier:

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Atomtransporte: Schanzenfest und NOlympische Spiele

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Ebenfalls waren Transparente zu den Atomtransporten in Hamburg aufgehängt die zur Demo am Sonntag 13.9. – 15h in Wilhelmsburg und dem Tag X aufrief / aufruft.

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Hamburg: Atomtransporte im Visier von Aktivist_innen – Protest im Visier der Gerichte

Mehrmals pro Woche fahren Atomtransporte durch Hamburg – per Schiff, LKW und Zug. Im vergangenen Jahr kam es zu zahlreichen Protest- und Blockadeaktionen dagegen, die nun staatlicherseits mit Repression beantwortet werden. Aktivist_innen kündigen für September weitere Proteste an.

Im August 2014 inspizierten Aktivist_innen unangekündigt das Gelände der Firma C.Steinweg, die regelmäßig Uran umschlägt. Das Uranerzkonzentrat aus den Abbauländern wird bei C.Steinweg von Schiffen auf die Schiene verladen, um dann über Bremen, Osnabrück, Münster und Köln nach Frankreich in die Konversion transportiert zu werden. Auf dem Gelände befanden sich 51 Urancontainer, darunter Container mit abgelaufener Zertifizierung, von denen der Senat behauptet hatte, sie seien längst abtransportiert. „Die Inspektion hat gezeigt, wie schlampig hier mit der radioaktiven Fracht umgegangen wird“, so eine Beteiligte. Gegen die Aktivist_innen und eine Pressevertreterin wurden Verfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet, die Prozesse werden voraussichtlich in den nächsten Wochen vor dem Amtsgericht Harburg beginnen. Die Firma C.Steinweg hat Strafantrag gestellt. Eine Unterstützungskampagne wurde gestartet, bei der Menschen aufgefordert werden, Protestschreiben an C.Steinweg zu schicken.

Wenige Tage nach der Inspektion, ebenfalls im August 2014, wurde ein Zug mit Uran direkt am Veddeler Damm im Hafengebiet durch eine Ankettaktion für mehrere Stunden gestoppt. Drei Personen hatten sich vor und hinter dem Zug mit Metallrohren an die Schienen gekettet. Ihnen und ihren Begleitpersonen wird nun Nötigung und Störung öffentlicher Betriebe vorgeworfen, erste Beteiligte erhielten Anklageschriften. „Es scheint als wolle das Gericht gegen uns alle einzeln verhandeln, statt die Verfahren zusammenzulegen“ so Hanna, eine der damaligen Unterstützungspersonen. „Wahrscheinlich soll uns dieses Vorgehen einschüchtern, aber wenn das Gericht sich oft und viel mit den Gefahren der Transporte auseinandersetzen will, können sie das bekommen. Wir werden uns jedenfalls offensiv verteidigen.“

Im November 2014 kam es erneut zu einer Aktion gegen die Transporte. Eine Sitzblockade und eine Kletteraktion versperrten dem Uranzug, der bei C-Steinweg starten sollte,die Durchfahrt. Gegen die kletternden Aktivist_innen wurden Verfahren wegen Nötigung eingeleitet. „Wenn die Hamburger Justiz meint, uns damit von weiteren Protesten abhalten zu können, so hat sie sich getäuscht“, so Cécile, eine der Kletter_innen. „Wir werden uns auch weiterhin gegen die Atomtransporte wehren, denn ohne diese Transporte wäre der Betrieb der AKW unmöglich und genau das ist unser Ziel. Auch deswegen werden wir uns an den für September angekündigten Aktionstagen gegen Urantransporte beteiligen“.

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Wieder Umschlag von Uranerzkonzentrat bei C. Steinweg

Die Aktionstage rücken näher und 19 Container Uranerzkonzentrat wurden mal wieder auf dem Betriebsgelände von C. Steinweg umgeladen. Die Fracht kam dieses mal am 6.8.2015 mit dem Atomschiff Bright Sky aus Namibia. Der Zug verließ den Südwestterminal am 10. August 2015 um 16:10 Uhr mit Ziel Narbonne Malvési.

Für die Aktionstage ab dem 12. September 2015 gibt es inzwischen einige Termine für Mahnwachen und Kundgebungen.

In Hamburg gibt es zum Auftakt am 13. September einen Schienenspaziergang. Start um 15 Uhr vor der Umweltbehörde in HH Wilhelmsburg.

Am Tag X wird es darüber hinaus Mahnwachen geben.

Mehr Infos hier

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Hafensperrung für Atomtransporte verfassungsgemäß?

Über Bremer Häfen dürfen keine Kernbrennstoffe umgeschlagen werden. Der Atomlobby ist dies ein Dorn im Auge. Sie versucht auf dem Klageweg, dieses Umschlagverbot zu kippen. Gestern hat sie damit vor dem Verwaltungsgericht in Bremen einen Teilerfolg errungen. Das Gericht beschloss, die Frage, ob die Sperrung für Atomtransporte verfassungsgemäß sei, dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vorzulegen. Begründung: Der Bereich der “friedlichen Nutzung der Kernenergie” sei “ausschließlich dem Bundesgesetzgeber vorbehalten”. Außerdem verstoße die Regelung gegen den Grundsatz der Bundestreue, der eine Umgehung der Gesetzgebungskompetenz des Bundes durch Landesrecht verbietet. (PM v. 9.7.15 des Bremer Verwaltungsgerichts)

Geklagt hatten drei Firmen, die bei der Brennelemente-Fertigung und Atomtransporten gut im Geschäft sind: die RWE-Tochter Advanced Nuclear Fuels, die Nuclear Cargo Service und die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS). Weiterlesen

LKW-Abfahrt CTB

Atomschiff Sheksna mit Atomfracht am Burchardkai

Das Atomschiff Sheksna hat  am Montag  (6.7.2015) früh mal wieder seine radioaktive Fracht in Hamburg gelöscht, dieses  mal am Burchardkai. Das Schiff hatte auf seiner Reise nach Hamburg  genau 2 blauen Container an Bord. Scheinbar lohnt sich das Atomgeschäft selbst wenn lediglich 2 Container befördert werden! In den Urancontainer war angereichertes Uran (UN Nummer 3325), möglicherweise Uranpellets für die Brennelementefabrik Lingen,. Es könnten auch Brennelemente für ein AKW in Deutschland oder in der Schweiz gewesen sein. Die AREVA-Fabrik in Lingen wird regelmäßig mit Uran in Form von UF6 oder Uranpellets (Uranoxyd),  das in Hamburg umgeschlagen wird, versorgt. Brennelemente aus Schweden oder Russland werden ebenfalls regelmäßig in Hamburg umgeschlagen.

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Atomtransport per Zug aus Hamburg am 8.6.15 gestartet

In Hamburg sind 10 Container mit radioaktiver Fracht mit dem Zug auf die Reise geschikt worden. Sie hatten eine Radioaktiv III Kennzeichnung sowie die UN Nummer 2912. Dieses steht in der Regel für Uranerzkonzentrat. Es wurden aber keine Zeichen für Umweltgefährdend gesichtet, was sonst immer mit angebracht ist.

Trotzdem werden sie unserer einschätzung wie üblich nach Süd-Frankreich mit dem Zug über Maschen, Buchholz, Osnabrück, Köln und Trier weiter transportiert.

Video vom Start aus Hamburg hier

Bilder hier  und hier

 

10.06.15, 7.00 Uhr durchfahrt durch Koblenz

10.06.15, 5.55 Uhr start aus Köln

9.6.15, 0.44 Uhr durchfahrt durch Buchholz

9.6.15 Maschen Start 0.28 Uhr
es ist ein langer Zug, fast am Ende die Atomcontainer.

Lock ältere Baureihe mit Nummer 155 245-4
1x Flachwagen mit Rohren in Längsrichtung
2x Planwagen blassgrün glänzende Plane
1x Waggon mit Blechwänden blaugrau
1x Tankwagen dunkel
1x Tankwagen hell
2x leuchtend orange mit gelber Schrift „Inter Bulk“ und rundes Logo
2x Blechwagen rostbraun mit Holzstämmen
4x Rungenwagen mit Stammholz
4-6 Blechwagen ohne Dach mit Holzstämmen (gleiche Waggonart und Ladung)
6x Kesselwagen leuchtend orange mit roter Schrift „Max Bögl“
1x Propangaskesselwagen weiß mit orangener Bauchbinde
1x Flachwagen

10x blaue Container UN 2912 und Radioaktiv III Zeichen
mit weißer Schrift CATU (4ter ohne Schrift)

3x Tankwagen rostbraun

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was

Aufruf zu Aktionstagen gegen Urantransport – Tag X ab dem 12.September

Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Täglich fahren Atomtransporte quer durch die Welt um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind zugleich die Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir immer noch einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir also zu Streckenaktionen beim ersten bekannten Urantransport nach dem 12. September (Ankunft eines Schiffes mit Uranerzkonzentrat in Hamburg) auf!

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Atomschiff Sheksna mit 14 Uran-Container im Hafen am 26.5.2015

Das Atomschiff Sheksna hat heute früh um 6:55 Uhr Ortszeit im Hamburger Hafen angelegt. 14 Container Uranerzkonzentrat befanden sich auf Deck und wurden auf dem Gelände vom Süd West Terminal (C.Steinweg) umgeschlagen. Sie warten auf die Weiterreise per Zug nach Narbonne-Malvési in Südfrankreich in den kommenden Tagen.

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Ticker für Atomtransporte

Es gibt einen neuen Ticker für Atomtransporte, zu finden hier: twitter.com/urantransport oder bei aktiviertem javascript direkt hier:


Damit sind nun die Atomtransporte aus Hamburg auch weiter verfolgbar.